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Die Schlägertypen - Der Padel-Podcast präsentiert von Padel-Point.

Eine neue Folge der Schlägertypen ist online! In der neuen Padel Podcast-Folge schauen die Pioniere, was grade so in der Padel-Welt passiert. Und das ist so einiges! Patrick, Richi und Harry resümieren, wie die erste Padel-Roadshow verlief. Es gibt nicht nur lehrreiche Erkenntnisse, sondern auch phänomenale Eindrücke von den Stationen im SC1880 Frankfurt, HTV Hannover, den Terra Wortmann Open und im Iphitos München.

Falls euer Verein oder Institution ebenfalls Teil der Roadshow werden möchte, so schreibt gerne eine Anfrage an die padelBOX.

Doch die Roadshow ist nicht das einzige Thema der neuen Podcast-Folge. Es geht auch um Jürgen Klopp, der Anfang des Jahres gemeinsam mit Wilson seinen eigenen Padel-Schläger raus gebracht hat und somit für viel Aufsehen gesorgt hat.

Außerdem geht es um Qatar. Aber nicht um die anstehende Fußball-WM im Winter, sondern um die neue Padelprofi-Liga. Und ganz nebenbei lassen Patrick und Richi auch noch fallen, dass es bald die vierte Padel-Location in NRW geben wird. Also hört rein!

 

Höre dir jetzt die aktuelle Folge vom Padel Podcast auf deiner Lieblingsplattform an

Der Podcast “Die Schlägertypen” wird unterstützt von Padel-Point und von link instinct mit Padelreporter Harry Flint. Du findest alle Folgen der Schlägertypen auch auf www.padel-point.de/podcast oder in deiner Lieblingsplattform für Podcasts:

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Falls du Fragen oder Anregungen an die Schlägertypen hast, melde dich bei Clemens 💻.

Padel und Tennis

Der Padel-Boom in ganz Europa hält an. Courts sprießen nur so aus dem Boden und Padel – vor allem die Turniere der Profis – nimmt immer mehr Raum in der öffentlichen Wahrnehmung ein. Immer wieder wird auf die Ähnlichkeit von Padel mit Tennis hingewiesen. Aber es gibt auch gravierende Unterschiede.

Padel und Tennis: Ein Sportart-Bruder-Paar

Landläufig wird Padel oft als „kleiner Bruder des Tennis“ bezeichnet, was der Trendsportart aber nur bedingt gerecht wird. Auch die Interpretation als „Mischung aus Squash und Tennis“ trifft den Sachverhalt nicht präzise, denn es handelt sich um völlig eigenständige Sportarten.

Die Gemeinsamkeiten sind die Zählweise, die der beim Tennis absolut identisch ist und die Tatsache, dass mit leicht modifizierten Tennisbällen gespielt wird. Außerdem sind beim Padel die Grundschläge, als Vor- und Rückhand und das Volleyspiel ähnlich den Schlägen beim Tennis. Wer also gut Tennis spielt, trifft auch den Padel-Ball und umgekehrt. Aber weder ist ein sehr guter Padel-Spieler automatisch ein Tennis-Crack noch spielt der Tennisprofi sofort wettbewerbsfähig Padel.

Padel vs Tennis: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Unterschiede zwischen Padel und Tennis beginnen beim Spielfeld und reichen über die Ausrüstung bis zur Spielweise. Der wichtigste Unterschied ist vermutlich, dass es im Padel keinen „Einzelwettbewerb“ gibt, Padel wird grundsätzlich als Doppel, also vier gegen vier gespielt. Hier die weiteren wesentlichen Unterscheidungsmerkmale:

Die Courts: Mit und ohne Glas, mit und ohne Auslauf

Wer zum ersten Mal auf einem Padel-Court steht, kann den Unterschied sofort richtig spüren: Padel wird in einer Art Kasten gespielt, hinten und seitlich hinten weist der Padel-Court Glas- oder Kunststoffscheiben auf, die nicht nur das Spielfeld begrenzen, sondern auch ins Spiel integriert werden. Ein Tennisplatz misst 23,77 Meter x 10,97 Meter und hat hinter den Grundlinien etwa fünf Meter Auslauf, seitlich mindestens drei Meter. Das Tennis-Netz ist in der Mitte 91,4 Zentimeter hoch, an den Seiten sind 107 Zentimeter Höhe vorgeschrieben

Der Padel-Court misst exakt 20 x 10 Meter, Die Stirnwände haben eine Höhe von 4 Meter. An den Seitenwänden verringert sich diese Höhe nach ca. einem Meter auf 3 Meter Höhe.

Das Netz ist 10 Meter lang und hat in der Mitte eine Höhe von 0,88 Meter – am Rand darf das Netzt maximal 0,92 Meter hoch sein. Da liegt bereits ein gravierender Unterscheid für diejenigen, die den Bau eines Padel-Platzes in Erwägung ziehen: Die Fläche ist durch den nicht benötigten Auslauf deutlich kleiner als die für einen Tennisplatz. Daher können bei der Planung von Padel-Anlagen die Courts auch sehr eng nebeneinander angeordnet werden.

Padel-Rackets und Tennisschläger: Zwei vollkommen unterschiedliche Welten

Was die Schläger angeht, sind die Unterschiede zwischen Padel und Tennis gravierend. Es ist nicht mal im Ansatz daran zu denken, eine der Sportarten mit einem Schläger zu spielen, der für die andere bestimmt ist. Der Tennisschläger ist um die 68 Zentimeter lang, weist eine Schlagfläche von 97 bis 105 Inch auf und wiegt zwischen 260 (sehr leicht) und 340 (Profischläger) Gramm. Tennisrackets sind mit Saiten bespannt, die den Ball quasi nach dem Auftreffen aus der Schlägermitte herausbeschleunigen. Daher sind mit Tennisschlägern sehr hohe Ballgeschwindigkeiten (beim Profi-Aufschlag bis 240 Stundenkilometer) machbar.

Das Padel-Racket ist deutlich kürzer. Maximal 46 Zentimeter sind vorgeschrieben bei ebenfalls maximalen 26 Zentimeter Breite (an der breitesten Stelle). Die Voll-Kunststoff-Schläger wiegen zwischen 340 und 390 Gramm und weisen statt einer Bespannung eine durchgehend Schlagfläche auf, die aus dem Basisschlägermaterial besteht und mit durchgehenden Löchern perforiert ist. In der Regel ist am Griff des Padel-Schlägers eine Schlaufe angebracht, die grundsätzlich ums Handgelenk zu tragen ist, wenn man auf dem Court steht. Damit soll verhindert werden, dass einer der Mitspieler verletzt wird, sollte einem Akteur das Racket aus der Hand gleiten und sich selbstständig machen. Was auf den ersten Blick auffällt, sind auch die unterschiedlichen Preise für beide Racket-Typen. Obwohl der Tennisschläger filigraner erscheint und vermutlich mehr Aufwand bei der Herstellung verursacht, sind Padel-Rackets etwas teurer als Tennisschläger. Die Hersteller argumentieren dabei mit dem Einsatz von etwas teurerem Material beim Padel-Schläger-Bau.

Padel-Bälle: Zur größten Not geht auch der reguläre Tennisball

Die Padel-Bälle sind ebenso groß wie reguläre Tennisbälle, sind aber nicht so prall mit Luft gefüllt wie letztere. Sie entsprechen etwa den Bällen, die beim Tennis für Kids zwischen 6 und zwölf verwendet werden (Stage-Bälle). Aber zur Not machen sich auf dem Padel-Court auch Tennisbälle ganz gut, vor allem, wenn sie nicht frisch aus der Dose kommen. Vom Verband vorgeschrieben sind folgende Padel-Ball-Eigenschaften: Der Durchmesser beträgt zwischen 6,35 und 6,67 Zentimeter, das Gewicht liegt zwischen 56 und 59,4 Gramm. Beim Aufprall auf einen harten Boden aus einer Höhe von 2,54 Metern muss der zugelassene Padel-Ball eine Sprungkraft von 135-145 Zentimeter aufweisen. Im Gegensatz zu den Rackets sind Padel-Bälle etwas günstiger. Ein Wechsel auf neue Bälle sollte in beiden Sportarten nach spätestens fünf bis zehn Spielstunden erfolgen.

Unterschiede in der Schlagtechnik: Spin spielt beim Padel kaum eine Rolle

Schon die Bauweise des Schlägers limitiert beim Padel die Schlagvariationen. Während beim Tennis die dünne Besaitung sich tief in die Ballstruktur ein gräbt, prallt der Paddelball auf dem Brett von einer nahezu glatten Oberfläche ab. Damit ist begründet, dass beim Tennis Bälle mit Spin, also Vorwärts- oder Rückwärtsdrall, vor allem bei fortgeschrittener Spielweise wichtige Elemente des erfolgreichen Spiels sind. Mit dem Paddel Racket Vorwärtsdrall zu erzeugen, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Allenfalls Slice-Schläge, bei denen der Ball mit angeschrägter Schlagfläche und einer Bewegung von oben nach unten getroffen wird, sind auch beim Padel üblich und wirksam.

Aufschlag, Stop und Lob: ähnlich und doch grundverschieden

Der Padel-Aufschlag erfolgt grundsätzlich „von unten“: Der Ball wird vom aufschlagenden Spieler einmal aufprallen gelassen und dann ins Aufschlagfeld schräg gegenüber geschlagen. Daher sind Asse, die beim Tennis vor allem in höheren Klassen zur Routine gehören, beim Padel eher die Ausnahme. Gleichwohl gibt es auch hier Aufschlagvarianten, um den Gegner schon beim Return in Bedrängnis zu bringen. Aber der Aufschlag hat insgesamt nicht die Bedeutung, wie es beim Tennis üblich ist. Auch beim Paddel gibt es den Stopp, also einen Ball der kurz hinter dem Netz aufkommt um den Gegner nach vorne zu locken. Aber auch der Stopp spielt beim Padel eine andere Rolle, da er selten zum direkten Punktgewinn führt. Das liegt natürlich daran, dass Padel grundsätzlich als Doppel gespielt wird und sich im Spielverlauf meistens einer der beiden Spieler in Netz-Nähe befindet.

Der Lob, der beim Tennis den ans Netz stürmenden Spieler überrascht und wieder Richtung Grundlinie jagen oder zum Smash zwingen soll, wird beim Padel völlig anders inszeniert. Hier sind sehr wirksame Schläge Lobs, die über die Gegner fliegen und dann in der Nähe der hinteren Scheibe im beinahe senkrechten Winkel aufkommen. Diese Bälle sind für die Kontrahenten nur sehr schwer zurückzuspielen. Das direkte Überspielen eines Netzspielers beim Padel führt kaum zum Erfolg, da der Lob ja nach dem Aufprall von der hinteren Glasscheibe wieder zurückprallt und relativ einfach weiter gespielt werden kann. Im Tennis hingegen ist ein gut gespielter Lob nur noch zu erwischen, wenn es dem überlobbten Spieler gelingt, den Ball einzuholen, um ihn dann zurückzuspielen.

Bekleidung und Schuhe: Da machen Padel und Tennis keinen Unterschied

So unterschiedlich die Schläger beider Sportarten sind, so einfach ist das Ausrüsten mit Bekleidung und Schuhen. Da sind nämlich kaum Unterschiede, also tun es fürs erste Padel-Match die Textilien und Schuhe, die normalerweise in der Tennistasche zu finden sind. Übrigens: Beinahe alle klassischen Tennismarken haben auch Padel-Bekleidung im Angebot. Aber es gibt darüber hinaus ein paar spezifische Padel-Marken, die mit besonders lässigen Styles daherkommen. Schau doch mal im Shop vorbei!

Cupra Padel-Point Tour

Mit der Cupra-Padel-Point-Tour haben Padel-Point und der Autohersteller Cupra am Beispiel Frankreich eindrucksvoll gezeigt, wie man eine Padel-Turnierserie etabliert, die nicht nur von Spielerinnen und Spielern begeistert angenommen wird, sondern auch von Padel-affinen Zuschauern. Die Cupra-Padel-Point Tour findet an insgesamt elf Terminen in neun französischen Städten auf jeweils unterschiedlichen Padel-Anlagen in Frankreich statt. Gestartet ist die Serie bereits im April und das letzte Turnier findet im September statt (hier ein Überblick zu den Orten und Daten). Einen Rückblick auf bereits ausgetragene Events gibt es hier.

Bei den Turnieren der derzeit größten Turnierserie in Frankreich gibt es grundsätzlich Wettbewerbe für Männer sowie für Frauen. Allerdings liegt die weibliche Beteiligung noch weit unter der von männlichen Sportlern. Bisher waren von allen Teilnehmern durchschnittlich über 80 Prozent der gemeldeten Spieler männlich. Aber die Damen werden auch immer aktiver, wie die Statistik zeigt. Die Teilnehmerfelder und Turnier-Bäume teilen sich jeweils in die Kategorien P100 und P500 bei Frauen und Männern. Die jeweiligen Endspielteilnehmer qualifizieren sich automatisch für das Finale der Gesamt-Tour. Dieses Masters-Turnier wird vom 16. bis 18. September auf der Anlage des Pariser Padelclubs „Les Pyramides“ ausgetragen.

Bei den Einzelturnieren gibt es für die Teilnehmer auch Preisgelder sowie Sachpreise zu gewinnen. Die Siegerpaarung eines P500er Turniers darf 360 Euro mit nach Hause nehmen, die Finalisten freuen sich über 180 Euro Preisgeld. Für die Turniersieger beider Wettbewerbe (P100 und P500) gibt es zudem hochwertige Schläger von Wilson sowie ein Cupra-Sweatshirt. Die Finalisten erhalten eine Wilson-Tasche und ein Cupra-Poloshirt. – eine Teilnahme lohnt sich also auf jeden Fall!

Wertvolle Punkte für die französische Rangliste

Neben den attraktiven Preisen gibt es aber auch rein sportlich etwas für die Teilnehmer zu holen. Es gibt nämlich Punkte für die nationale Rangliste in Frankreich. Bei den P100-Turnieren teilen sich die Punkte wie folgt auf:

Gewinner-Paarung:                100 Punkte

Finalisten:                               80 Punkte

Halbfinalisten:                        72 Punkte

Viertelfinalisten:                    60 Punkte

 

Richtig interessant wird es bei den P500er-Wettbewerben mit folgender Punkteverteilung:

Gewinner-Paarung:                500 Punkte

Finalisten:                               400 Punkte

Halbfinalisten:                        325 Punkte

Viertelfinalisten:                    250 Punkte

Attraktives Rahmenprogramm für die Zuschauer

Der Turnierverlauf gestaltet sich bei jedem Cupra-Padel-Point-Turnier in etwa gleich. Es beginnt am Freitagabend mit den ersten Vorrunden-Spielen. Der Samstag steht dann voll im Zeichen packender Begegnungen, eingerahmt von einem tollen Programm für die Zuschauer. Die können Padel Equipment ausprobieren, selbst auf einem Padel Court spielen, Profi-Showkämpfe genießen und für Kids gibt es ein Animationsprogramm und die Möglichkeit, beim Bälle werfen Preise zu gewinnen. Dies alles findet in der Regel am Samstagnachmittag statt. Die Matches werden von morgens bis mittags und dann wieder ab 17 Uhr bis in den Abend hinein ausgetragen.

Organisation durch den ausrichtenden Club

Unterstützt durch die Event-Organisation „Welldone“ ist grundsätzlich der offizielle Schiedsrichter des organisierenden Clubs für die Turnierausrichtung verantwortlich. Er erstellt den Turnierplan, überwacht die Matches und pflegt die Ergebnisse ein, die später für die Punktevergabe relevant sind. Welldone kümmert sich im Hintergrund um den Registrierungsprozess nach der Anmeldung und unterstützt auf Wunsch die Turnierorganisation. Für die Rahmenprogramme sowie das kulinarische Angebot, das bei jeder Veranstaltung stattfindet, ist ebenfalls der Ausrichter-Club eigenverantwortlich.

Für jedes Einzelevent gibt es zudem einen Event-Webseite mit allen Informationen rund um das Turnier.

 

Übrigens: Nach jedem Event gibt es ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Padel-Point spendiert u.a. Padel Schläger auf dem französischen Instagram-Kanal. Der Gewinner wird nach Ablauf einer Woche auf Instagram bekannt gegeben.

Hier noch der Ausblick auf die nächsten Cupra-Padel-Point-Turniere:

Beausoleil in Monaco, 29. bis 31. Juli

Hier Infos zum Turnier.

 

Rennes, 2. bis 4. September

Hier Infos zum Turnier.

 

Masters-Turnier in Paris Ouest, 16. bis 18. September

Hier Infos zum Turnier.

Aktuelles zur Cupra-Padel-Point Tour

Verfolge die Cupra-Padel-Point-Tour auch auf Facebook, Instagram und YouTube.

Wir halten Dich außerdem hier in unserem Blog weiter auf dem Laufenden, was die Cupra-Padel-Point-Tour und weitere Events rund um den Trendsport Padel angeht.

 

Hier siehst du ein paar Impressionen des letzten Events:

Premier Padel: Die Traumwoche in Roland Garros

Es war mit Sicherheit das mit größter Spannung erwartete Top-Turnier in der bisherigen Geschichte des Padel-Sports. Vom 11. bis 17. Juli kämpften die besten Padelspieler der Welt um ein Preisgeld von 525.000 Dollar in der Sommerhitze von Paris. Aber das eigentlich herausragende war der Spielort. Das Turnier wurde nämlich auf der legendären Tennisanlage Roland Garros ausgetragen, der Anlage, die auch das Grand Slam Tennis-Turnier von Paris beheimatet. Das Turnier endete mit einem echten Traumfinale zwischen Alejandro Lebron/Juan Galan gegen Juan Tello/Federico Chingotto, ein Finale der aktuell besten Athleten der Welt. Dazu heißt es in einer Pressemeldung des Veranstalters:

„Alejandro Galan und Juan Lebron zeigten seit dem Viertelfinale magisches Padel. Jetzt schreiben sie Geschichte, indem sie das allererste Paris Padel Major gewonnen haben.

Juan Tello und Federico Chingotto spielten ein gutes Match und behaupteten sich gut gegen das beste Paar der Welt. Doch im dritten entscheidenden Satz reichte es nicht, und Juan Lebron und Alejandro Galan gewannen den letzten Satz mit 6:4. Wie erwartet wurde das Publikum in Roland Garros mit einem schnellen und lebhaften Padel mit den schnellen Bedingungen verwöhnt, die die ganze Woche über gleich waren.

Lebron und Galan starteten am besten in das Match und gewannen den ersten Satz mit 6:3. Das argentinische Team spielte im zweiten Satz auf und gewann mit 6:4. Damit kamen sie dem Titel so nah wie möglich.“ Alle Ergebnisse des Turniers auf einen Blick gibt es hier.

Eine eindrucksvolle Turnierwoche mit tollem Erfolg– und die nächste Auflage in Planung

Die Veranstalter des Megaevents wollten nicht nur sportlich ein Zeichen setzen. Es ging auch darum, den tausenden Zuschauern, auch denen am Fernseher, zu zeigen, welches Potenzial in Padel steckt und das dieser Sport mit Sicherheit seinen Siegeszug um den Globus antreten wird. Der Direkt des Hauptsponsors Arnoud Di Pasquale sagte nach dem Finale: „Diese erste Ausgabe von Greenweez Paris Premier Padel Major hat alle Erwartungen erfüllt. Juan Lebrón und Ale Galan werden die ersten Spieler in der Geschichte, die den Major im Stade Roland Garros gewinnen konnten. Ein hart umkämpftes Finale (6:3, 4:6, 6:4), in dem die großen Favoriten den Titel gegen das argentinische Duo Chingotto/Tello gewannen. In einer fantastischen und farbenfrohen Atmosphäre ein würdiges Finale nach einer unglaublichen Woche! Dieses große Padel-Festival hat dem Publikum ermöglicht, hautnah mit Padel in Kontakt zu kommen und eine attraktive Show zu genießen. Ein großes Dankeschön an alle, die mitgemacht haben. Gemeinsam bringen wir Padel ganz nach vorne!“

Roland Garros 2023?

Die Veranstalter werten das Turnier in Roland Garros als vollen Erfolg und wollen im nächsten Jahr die zweite Auflage der Veranstaltung wieder auf diesem ehrwürdigen Boden durchführen. Allerdings sollen im nächsten Jahr auch die besten Frauen der Welt gegeneinander antreten. Darüber hinaus müssen nach Ansicht der Veranstalter im kommenden Jahr früher die Werbetrommeln gerührt werden. Denn in diesem Jahr ging alles blitzschnell, vor allem durch das spontane Engagement des neuen Verbandes FIP im Padel-Sport. Noch sind viele Profispieler verunsichert, was ihre Terminplanung angeht. Aber im nächsten Jahr wird viel mehr Klarheit geschaffen sein, denn Premier Padel etabliert sich allmählich als Top-Turnierreihe unter den Padel-Profis. Auch das Fernsehen wird als Multiplikator von Padel-Veranstaltungen immer wichtiger. Von Roland Garros hat beispielsweise der französische Sender Canal+ ausführlich berichtet und nach ersten Auswertungen über 500.000 Zuschauer erreicht.

Detaillierte Informationen zu den Profi-Turnieren folgen hier und auf der Webseite des Verbandes FIP sowie auf der Turnierliste der WPT.

Padel als Wettkampf

Die deutsche Padel-Szene entwickelt sich langsam, aber stetig. Über die Faszination, Padel zu spielen, haben wir an dieser Stelle schon viel geschrieben. Den riesigen Spaß, den Padel dir ermöglicht, erlebst du natürlich am einfachsten, wenn du selbst auf den Court gehst. Inzwischen ist Deutschland ja schon ganz gut aufgestellt, was frei buchbare Padel-Courts angeht. Aber so richtig treibst du einen Sport ja erst dann, wenn du um Punkte spielst, und sei es in der untersten Liga oder bei einem offenen Turnier. Wir haben beim Deutschen Padel Verband nachgefragt, wie Interessierte Teil des Liga- oder Punktspielbetriebes werden können.

Holger van Dahle ist Präsident des Deutschen Padel Verbandes und derzeit ein viel beschäftigter Funktionär. Denn in Deutschland gibt es inzwischen mehr als 50 Padel Clubs, die ständig mit Fragen auf der Matte stehen. Dabei geht es immer häufiger um den Liga-Spielbetrieb. Denn viele der zirka 12.000 Aktiven, die in Deutschland Stand heute auf den knapp 170 Padel Courts regelmäßig spielen, sind interessiert daran, Padel als Teamsport bei Punktspielen zu betreiben oder an offiziellen Turnieren teilzunehmen, um Ranglistenpunkte zu erkämpfen. Soviel vorweg: Um an Turnieren teilzunehmen ist eine Clubmitgliedschaft nicht erforderlich.

Padel Lizenz erwerben und losspielen

Während bei allen anderen Sportarten in Deutschland die Clubmitgliedschaft die Eintrittskarte für den Turnier- und Wettkampfsport ist, gestaltet sich das für Padelspieler*innen anders. Hier genügt der Erwerb einer für ein Jahr gültigen Lizenz, die ganz unkompliziert auf der Verbandswebseite angefordert werden kann. Für 40 Euro Jahresbeitrag sind Lizenzinhaber berechtigt, sich für Turniere der German Padel Series anzumelden. Im vergangenen Jahr gab es über 180 GPS-Turniere, die sich durch die Ranglistenpunkte unterscheiden, die pro Turnier zu bekommen sind. Es gibt die Kategorien GPS 1000, 500, 250 und 100, wobei die Zahl jeweils für die Ranglistenpunkte steht, die zu erspielen sind. Logischerweise sind Anfänger besser bei den „Niedrigpunkt-Turnieren“ aufgehoben als gleich bei einem 1000er-Turnier. Zum Prinzip zählt außerdem, dass Turniersieger eines Anfängerturniers (GPS 100) nach ihrem „Titelgewinn“ nur noch bei höher gerankten Turnieren teilnehmen dürfen – das dient dem Schutz der Anfänger. Die Turnierveranstalter entscheiden selbst, welche Turnierart sie ausschreiben. Grundsätzlich gibt es Wettbewerbe für offene Damen und Herren sowie Ü35, Ü45 und Ü55 Wettbewerbe, für die es auch nationale Ranglisten gibt. Wichtig für Turnierbetreiber: Der Verband fordert keine Melde- oder Turniergebühren von Veranstaltern. Diese haben also völlig freie Hand, ihr Turnier zu organisieren und Teilnahmegebühren festzulegen.

Ligabetrieb nach Himmelsrichtung organisiert

Für die Punktspielrunde melden sich drei Zweierteams als Mannschaft an, sofern sie über eine Lizenz verfügen. In der Saison 2021 waren 44 Teams gemeldet, die in vier Regionen Deutschlands gebündelt werden: Süd, Nord, West und Ost. Hier werden an gebündelten Spieltagen die Regionalmeister ausgespielt, die dann auf der deutschen Amateur-Liga-Meisterschaft um die Mannschafts-Krone und den Aufstieg in die Bundesliga spielen. Darüber hinaus ist der Deutsche Padel Verband Ausrichter des Bundesliga-Spielbetriebs. In den vergangenen Jahren waren in der Bundesliga ebenso viele Mannschaften gemeldet wie bei den Amateuren. Und auch das Prozedere war dasselbe. Gespielt wurde in vier Regionalgruppen an festen Terminen. Die jeweiligen Gruppensieger spielen dann den Deutschen Padel-Meister untereinander aus.

Im Jahr 2021 wurden folgende Meistertitel vergeben:

  • Damen: TC Grötzingen
  • Herren: TC Weiden
  • Herren Ü30: STC Oberland
  • Herren Ü40: STC Oberland
  • Herren Ü50: TC Weiden

Die Liga-Termine für das laufende Jahr sind hier einzusehen.

Informationen zum Spielbetrieb sind auf der Webseite des Deutsche Padel Verbands einzusehen. Außerdem haben die Betreiber von Padel-Anlagen die Möglichkeit, Turniere unter der Schirmherrschaft der Deutschen Padel Verbandes auszutragen. Alle Informationen und Anmeldung hier.

Padel Schiedsrichter und Trainer gesucht

Neben dem Turnier- und Ligasport kümmert sich der Deutsche Padel Verband auch um die Ausbildung von Trainern und Schiedsrichtern. Dazu sind Leistungszentren entstanden, die für beide Bereiche Schulungen anbieten. Organisiert werden die Lehrgänge von fünf Bundesstützpunkten in Hamburg, Wallau, Grötzingen, Geretsried und Kamen. Das Einstiegszertifikat ist der „C-Trainer“, den Spielerinnen und Spieler absolvieren können, die die Padel-Grundtechniken beherrschen. Gerade C-Trainer sind derzeit sehr gefragt, da viele Padel-Neulinge gerne Einführungskurse über Clubs oder kommerzielle Anlagen buchen würden.

Padel in der Schweiz

Auch bei unserem Nachbarn in der Schweiz ist die Padel-Bewegung mächtig im Aufruhr. Der Verband in unserem Nachbarland heißt SUIPA (Suisse Padel Association) ermöglicht Sportlern mit Schweizer Pass sehr unkompliziert an eine Spieler-Lizenz zu kommen. Dann ist der nächste Schritt, Teil der Schweizer Padel-Rangliste zu werden, nur noch ein kleiner. Wir haben mit Vorstandsmitglied Anouk Faure gesprochen, die im Verband für die Padel-Ausbildung zuständig ist und sich zudem um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Anouk ist außerdem Teammitglied des Schweizer Damen National-Teams und die Viertplatzierte der Schweizer Damen-Rangliste. Sie skizziert uns im Interview, wie rasant sich Padel in der Schweiz entwickelt.

Im Interview mit Anouk

Anouk, wie viele Schweizer spielen zurzeit aktiv Padel?

Anouk Faure: Es ist schwer zu sagen, wie groß die Padel-Bevölkerung in unserem Land ist, aber wir können schätzen, dass jeder Padel-Standort in der Schweiz durchschnittlich 150 Spieler hat. Derzeit gibt es in der Schweiz 44 verschiedene Padel-Standorte. Die meisten von ihnen befinden sich in Tennis- oder Sportclubs, aber in den letzten Jahren haben wir reine Padel-Zentren (Indoor) gesehen, die eröffnet wurden und zum Padel-Wachstum beigetragen haben. Bei 44 verschiedenen Padel-Sites mit ca. 90 Padel-Courts können wir sagen, dass wir derzeit etwa 6.500 Spieler in der Schweiz haben.

Und wie viele Clubs sind in der Schweiz registriert?

Anouk Faure: Wir haben heute sieben reine Padel-Clubs in der Schweiz. Eines der ersten und ältesten Indoor-Padel-Only-Center befindet sich in Basel: „Play Padel Pratteln“. Dieser Club und sein aktives Managementteam haben neben anderen Padel-Standorten eine große Rolle in den früheren Jahren der Padel-Entwicklung in der Schweiz gespielt. Die jüngsten Padel-Only-Zentren sind jetzt auch unsere größten Indoor-Padel-Clubs in der Schweiz: „Padel7“ (in Staad, St. Gallen), Padelta (in Rothenburg, Luzern), die beiden neuen PDL-Zentren (jeweils in Zürich und Schaffhausen) und Urban Padel (in Lausanne, Waadt). Diese brandneuen Clubs bieten erstaunliche Einrichtungen und hatten in den wenigen Monaten seit ihrer Eröffnung bereits großen Erfolg.

Wie ist der Liga-Spielbetrieb in der Schweiz organisiert?

Anouk Faure: Im Jahr 2021 hatten wir 630 PAIRS, die Turniere gespielt haben. Dies sind 1.230 Spieler*innen, die an SUIPA-Turnieren (Schweizer Meisterschaften und Master) oder an der SUIPA-Tour (Turniere, die von den Mitgliedsvereinen organisiert und von der SUIPA überwacht werden) teilnehmen. Zusätzlich zu diesen Spielern organisiert die SUIPA auch jedes Jahr die National Interclubs und hat 2022 ein brandneues Format eingeführt, das von zwei neuen Teammitgliedern der SUIPA neu gestaltet und entwickelt wurde: Ryan Breval & Fadi Quahog. Wir danken ihnen, dass sie ihre Zeit aufgewendet und einen gut durchdachten Interclub-Wettbewerb für 2022 geschaffen haben (Infos zum neuen Format).

Wie werden Interessenten Teil der Schweizer Rangliste?

Anouk Faure: Um sich anzumelden und an der Schweizermeisterschaft teilzunehmen, muss man Schweizer Bürger oder Einwohner der Schweiz sein. Der Spieler muss sich natürlich in seiner entsprechenden Kategorie anmelden. Um mit dem Sammeln von Punkten zu beginnen und in der nationalen Schweizer Rangliste zu erscheinen, müssen Interessenten zuerst eine Lizenz erwerben. Der zweite Schritt besteht darin, ein Turnier zu finden, das zum Athleten oder zur Athletin passt. Dazu haben wir auf unsere Webseite einen stets aktualisierten Wettkampf-Kalender positioniert. Spieler*innen können sich online mit den Daten ihres Partners anmelden oder sich direkt an den organisierenden Club wenden. Es ist möglich, ohne Lizenz zu spielen, aber dann besteht nicht die Möglichkeit, Punkte für die Rangliste zu sammeln. Außerdem haben lizenzierte Spieler Vorrang vor nicht lizenzierten Spielern. Die SUIPA bietet verschiedene Turnierkategorien an: CAT 1, CAT2, CAT3, CAT4 & CAT5. Diese Kategorien sind gemischt (sowohl Männer als auch Frauen können teilnehmen). Dazu kommen noch die Kategorie WOMEN, die Kategorie VET 45+ sowie die Kategorien Juniors U18, U16 und U14.

Welche Schweizer Padel-Anlagen und -Clubs sind besonders schön?

Anouk Faure: Das ist eine schwierige Frage. In der ganzen Schweiz gibt es mehrere schöne Padel-Spots. Man kann Orte in den Bergen mit atemberaubender Aussicht oder erstklassige Einrichtungen in den Städten finden. Die Liste aller Padel-Standorte in der Schweiz ist auf unserer Website hinterlegt.

Wie organisiert ihr die Ausbildung und wie werden Trainer geschult?

Anouk Faure: Wir haben derzeit 27 zertifizierte Padel-Trainer in der Schweiz. Wir sehen eine große Nachfrage an Trainingskursen und freuen uns, diesen Sommer den allerersten Level 2-Kurs (Ausbilderkurs für fortgeschrittene Trainer) anbieten zu können. Die Padel-Ausbildungsstruktur in der Schweiz wurde 2019 vom Verband SUIPA in Zusammenarbeit mit Mauri Andrini und seiner Akademie “Hello Padel” geschaffen. Ursprünglich aus Argentinien und jetzt in Spanien lebend, ist Mauri unser SUIPA-Expertencoach, der in die Schweiz reist und persönlich alle Instruktorenkurse gibt. Die Bildungsstruktur besteht aus drei Stufen und jede muss der Reihe nach bestanden werden.

Mit welchen Verbänden kooperiert ihr?

Anouk Faure: Die SUIPA ist ein voll anerkanntes Mitglied der International Padel Federation (FIP) und der European Padel Federation (FEPA). Wir haben in der Vergangenheit ein FIP-Turnier organisiert und hoffen, bald ein weiteres internationales Event in Zusammenarbeit mit diesen Institutionen organisieren zu können. Die SUIPA ist die einzige Organisation in der Schweiz, die berechtigt ist, offizielle Delegationen (Schweizer Nationalmannschaften) zu entsenden, um die Schweiz bei allen offiziellen und anerkannten internationalen Wettbewerben zu vertreten. Im Jahr 2021 belegte unsere Schweizer Frauen-Nationalmannschaft den 3. Platz an den von der FEPA organisierten Europameisterschaften 2021 in Bilbao. Wir danken unserem brandneuen Sponsor Babolat, der den Verein seit Anfang 2022 unterstützt und neben anderen Projekten unseren Nationalmannschaften hilft, an den verschiedenen internationalen Mannschaftsveranstaltungen (Juniors Euro Champs & Active World Championships unter anderem) teilzunehmen.

Anouk, herzlichen Dank für diese interessanten Einblicke in den Schweizer Padel-Betrieb!

Anouk Faure ist Vorstandsmitglied des Schweizer Padel-Verbands SUIPA

Anouk Faure ist Vorstandsmitglied des Schweizer Padel-Verbands SUIPA

Tennis Zukunftskongress

Der findige Leser weiß natürlich, dass im Rahmen der Padel-Roadshow, Padel ein großes Thema bei den Terra Wortmann Open in Halle ist. Nicht nur on court auf dem mobilen Padel Court, sondern auch off court beim Tenniskongress am Samstag, den 11.06.22 vor Ort.

Padel war während des Tenniskongresses ein omnipräsentes Thema. Ob bei der Vorstellung des „Tennisclubs der Zukunft“ oder in den Talks mit den führenden Köpfen von Babolat und Wilson, Padel war immer ein elementarer Punkt. Es verwundert also nicht, dass dem Thema ein eigener Punkt auf der Agenda beigemessen wurde. So führte Padel-Experte Richard Ströhl von padelBOX CONSULTING in seiner Keynote die Teilnehmenden durch die Padel-Welt. Zum Start ging „Richi“ auf Padel im Allgemeinen ein. Denn aktuell muss man Padel erstmal vorstellen, da es leider noch nicht allen in Deutschland bekannt ist. Nachdem Basis-Infos zu Padel, wie z.B. die Geschichte des Sports und Daten und Fakten zur nationalen wie internationalen Entwicklung, aufgezeigt wurden, kam es zum sicherlich wichtigsten Punkt: warum Padel ein fester Baustein im Tennisverein der Zukunft ist.

Die Vorteile für den Verein sind vielfältig: Erschließung von neuen Zielgruppen, Verjüngung und Diversifizierung und der schnelle Einstieg und Transfer zum Tennis. Da viele Trainer auf der Veranstaltung waren, sind die neuen Zielgruppen und Geschäftsfelder von Padel auch für die Trainer mehr als interessant.

Um das große Potenzial von Padel zu bestätigen, wurde der TC Weiden als Best Practice herangezogen. Es wurde die extrem positive Entwicklung in den letzten zwei Jahren vorgestellt. Mehr als 120 „reine“ Padelmitglieder sind dem Verein beigetreten, insgesamt waren es sogar 280 neue Mitglieder. Der Verein „muss“  nun einen dritten Padel Court bauen, um dem Andrang gerecht zu werden. Der Court ist kurz vor der Fertigstellung und wird sicherlich für weiteren Mitgliederwachstum sorgen.

Fazit:

Padel gehört in den Tennisclub der Zukunft. Die Synergien sind einfach riesig und die Vorteile für alle Seite sichtbar. Wir sind uns sicher, dass dies viele Vereine in Deutschland ähnlich sehen werden und es bald viel mehr Vereine mit Padel Courts geben wird.

Dein Verein möchte auch einen Court bauen? Nutze unseren Padel Court Rechner – dort kannst du dir innerhalb von zwei Minuten die Kosten für dein Padelprojekt erstellen lassen. Hier geht’s zum Rechner.

Tennis Zukunfts-Kongress

Von Samstag, 11.06. bis Sonntag 19.06. finden in Halle Westfalen die 29. Terra Wortmann Open statt. Mit dabei ist: Padel-Point!

Wie bereits in einem vorherigen Artikel angekündigt, macht die Padel Roadshow Halt beim Tennis ATP 500er Rasenturnier in NRW. Der mobile Padelcourt wird den kompletten Turnierzeitraum dort stehen und viele Tausende Menschen mit Padel in Berührung bringen! Die Leute, können sich einfach ein Padel Racket in die Hand nehmen und direkt loslegen. Dunlop und Wilson Coaches werden außerdem vor Ort sein und On-Court Coaching Sessions geben. Weitere Highlights sind der Dunlop Padel Kids Day am Montag sowie der Dunlop Padel Slinger Day am Mittwoch. Schaut vorbei & nehmt zum Beispiel an der One Point Padel Championship teil oder spielt einfach so mit euren Freunden ein paar Bälle.

Tennis der Zukunft – mit Padel?

Am Samstag, den 11.06. findet zudem die Tennis Future Conference statt, wo Padel ebenfalls ein wichtiger Bestandteil sein wird.  Padel gilt mittlerweile als wichtiger Baustein, bei der zukunftsorientierten Gestaltung des Tennisvereine. In diesem Rahmen wird Padel-Experte Richard Ströhl von padelBOX CONSULTING den Teilnehmern Padel im Allgemeinen vorstellen und auf die wichtigsten Vorteile für Padel im Tennisverein eingehen. So wird er unteranderem erklären:

  • warum sich Padel perfekt dazu eignet neue Zielgruppen zu erschließen,
  • welche Vorteile der schnelle Einstieg für die Vereine bedeutet,
  • warum die Altersstruktur hier ein wichtiger Faktor ist und
  • inwiefern Padel auch für Trainer eine große Chance bietet.

Wer zusätzliche Padelberatung benötigt, kann im Zelt des Westfälischen Tennisverbandes vorbeischauen. Dort bietet ein digitales Tool die Möglichkeit, sich direkt übers Handy die Kosten für einen Padel Court errechnen zu lassen. Zusätzlich wird es Dienstag, den 14.06.22, nach dem Hauptmacht ein Padel-Deep-Dive mit padelBOX CONULTING und dem WTV in dessen Zelt geben.

Wer von euch ist dabei? Wir freuen uns auf Euch!

Generell gelten die Österreicher ja als sehr sportaffin, nicht nur was den Skisport angeht. Padel wird bereits seit 1995 in organisierter Form gespielt. Der Österreichische Padelverband organisiert landesweite Padel-Turniere und ist verantwortlich für Nationalteams, in denen rund 70 Spielerinnen und Spieler auch international an Turnieren sowie an Welt- und Europameisterschaften teilnehmen. Sowohl beim Weltverband FIP wie auch beim europäischen Padelverband FEPA ist der ÖPV als Mitgliedsverband registriert. Der Verbandspräsident Michael Reinthaler geht davon aus, dass derzeit über 2.000 Österreicher*innen regelmäßig Padel spielen.

Padel in Österreich: 40 Anlagen mit etwa 90 Plätzen

Im Direktvergleich zu Deutschland sind die Österreicher bei der Versorgung mit Padel-Anlagen und Padel-Courts eine Nasenlänge voraus, wenn man die Zahlen auf die Einwohner umrechnet: 40 Padel-Anlagen mit etwa 90 Courts stehen derzeit in Österreich zur Verfügung. Dazu sind inzwischen 30 Padel-Clubs beim Verband gemeldet. An den offiziellen Turnieren des Verbandes nehmen derzeit zirka 150 Athleten regelmäßig teil. Um in Österreich um offizielle Ranglistenpunkte zu spielen, benötigen Padelspieler*innen eine Lizenz, die sie absolut unkompliziert beim Verband beantragen können. Eine Clubmitgliedschaft ist dazu nicht nötig. Die österreichische Meisterschaft wird als „ÖPV Slam Tour“ veranstaltet und umfasst vier Turniere der höchsten von drei Landeskategorien. Die Gewinner eines der Slam-Turniere erhalten 500 Ranglistenpunkte, vorausgesetzt, sie sind im Besitz einer Spielerlizenz und ein Wohnsitz in Österreich liegt als Voraussetzungen für die Teilnahme vor. Darüber hinaus gibt es im Jahr 2022 zwölf ÖPV-Turniere, bei denen jeweils 250 Ranglistenpunkte zu holen sind und für die sich lizensierte Spieler*innen anmelden können. Derzeit sind in Österreich zwei professionelle Padel-Trainer für den Verband aktiv und einige Anbieter locken interessierte Padel-Könner mit Trainer-Ausbildungen.

Die schönsten Padel-Anlagen in Österreich

Selbstverständlich gibt es auch für österreichische Padel-Fans Padel-Anlagen, die auf jeden Fall ein Match wert sind. In der österreichischen Hauptstadt finden Padel-Sportler Idealbedingungen auf der Anlage am Prater vor. Die Anlage nennt sich „Padel & Beachsport“, ist mit acht Courts ausgestattet und befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Prater. Auch in der Steffl Arena kann inzwischen regelmäßig Padel gespielt werden. Hier finden vom 5. bis zum 12. Januar die Vienna Padel Open statt, ein internationales Profi-Turnier, das der WPT ausrichtet und somit erstmalig Profi-Padelsport in der österreichischen Hauptstadt einem großen Publikum präsentiert. Hier geht’s direkt zum Turnier.

Eine besonders beliebte Padel-Anlage finden Padel-Fans im Donaustädtchen Tulln nordwestlich von Wien. Drei ganzjährig bespielbare Courts und unterschiedlichste Trainingsangebote sind hier geboten. Eine nicht minder attraktive Anlage liegt im niederösterreichischen Hagenbrunn. Beide Anlagen sind auch jeweils Austragungsort eines ÖPV Slam-Turniers mit Ranglistenpunkten.

Fazit: Auch in unserem Nachbarland Österreich wachsen die Begeisterung und das Interesse für den Padel-Sport kontinuierlich. Die Zahl an Turnieren – national wie international – steigt und immer mehr Neulinge begeistern sich für diesen faszinierenden Sport.

Vienna Padel Open

Die österreichische Padel-Szene ist in jeglicher Hinsicht in Bewegung. Es entstehen nicht nur sehr viele neue Padel-Anlagen, jetzt wird Wien auch zum Austragungsort eines echten Weltklasse-Turniers: Der World Padel Tour Vienna Open. Padel-Point als Sponsor bei der WPT in der österreichischen Hauptstadt mit von der Partie. Das Teilnehmerfeld verspricht hochklassige Padel-Matches: Juan Lebron Chincoa, Alejandro Galan Romo, die beiden führenden Spieler der WPT-Weltrangliste treten im Herren-Wettbewerb an, Alejandra Salazar Bengoechea und Gemma Triay Pons, ebenfalls die erstplatzierten Spielerinnen der WPT-Weltrangliste, sind die Aushängeschilder des Damen-Wettbewerbs in der Wiener WPT-Turnierwoche. Damit können die Veranstalter die derzeit weltbesten Athleten präsentieren und mit einem Padel-Turnier aufwarten, das zu den spektakulärsten Events der europäischen Padel-Szene zählt.

Tolles Programm rund um den Padel-Sport: Padel zum Mitmachen für alle

Die Steffl Arena ist der ideale Austragungsort die World Padel Tour Vienna Open. Denn in den drei Hallen der noblen Anlage finden regelmäßig Padel-Events statt, wenngleich die Steffl-Arena in Wien als Mekka für den Eissport gilt. Der Turnierplan sieht die Qualifikationsrunden für den 5. bis 7. Juni vor. Hier sind auch österreichische Wildcard-Inhaber im Wettbewerb, die in der österreichischen Rangliste platziert sind. Die Hauptrunde der WPT Vienna Open beginnt dann am 8. Juni.

Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. So wird es am 8. Juni im Rahmen des „Österreichischen Tages“ zur ersten Turnierteilnahme des österreichischen Spitzenduos Christoph Krenn und David Alten an einem Profiturnier der World Padel Tour kommen. Die beiden treten im Hauptfeld der WPT an. Dabei werden sie garantiert lautstark unterstützt von österreichischen Fans, die für diesen Tag Tickets zu Sonderkonditionen ordern können.

Für den Donnerstag, 9. Juni planen die Organisatoren der WPT Vienna Open einen „Students Day“, an dem Studierende gratis auf die Anlage dürfen, um den Padel-Sport in allen Facetten zu erleben.

Am „Unibet-Try-Out-Day” am 10. Juni kommen dann all diejenigen auf ihre Kosten, die Padel selbst einmal ausprobieren möchten. Drei Coaches stehen zur Verfügung, um Anfängern wie Fortgeschrittenen mit Tipps rund um Technik und Ausrüstung die Grundlagen des Padel-Sports zu vermitteln. Die passenden Padelschläger stehen beim Stand von Padel-Point kostenlos zur Leihe zur Verfügung. Dort könnt ihr auch bei der Padel-Point Dart Challenge teilnehmen, Tischtennis spielen und euch selbstverständlich über die neuesten Padelschläger, Padelbekleidung, etc. informieren.

WPT Vienna Padel Open: Großer Sport auf großer Bühne

Für den österreichischen Padel-Sport sind die Vienna Padel Open ein Event enormer Wichtigkeit. Denn die noch junge Padel-Szene in Österreich hat es geschafft, im Turnier-Zirkel der Padel-Profis mit einem Top-Event vertreten zu sein. Padel-Point als einer der Sponsoren ist mit von der Partie und unterstützt mit seinem Engagement sowohl den Profi- wie auch den Breitensport in Österreich. Denn auch in der Alpenrepublik herrscht gerade Aufbruchsstimmung, was die Padel-Faszination angeht.